Beste Online-Casinos in der Schweiz mit No Deposit Bonus: Was 2026 wirklich bietet
Wer in der Schweiz nach einem Online-Casino mit einem Bonus ohne Einzahlung sucht, stösst schnell auf eine ernüchternde Wahrheit: Der Markt ist geschlossen, die Auswahl klein, und der versprochene Bonus ist seltener, als die Werbung suggeriert. Genau hier setzt dieser Vergleich an. Wir haben die zehn in der Schweiz konzessionierten Online-Casinos geprüft, ihre Angebote und Bedingungen gegenübergestellt und gezeigt, was ein No Deposit Bonus in diesem Markt tatsächlich bedeutet — und was er kostet.

Stand: 30 Oktober 2026 — geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.
Inhaltsverzeichnis
- Was ein No Deposit Bonus in der Schweiz überhaupt ist
- Rechtslage: Warum der No Deposit Bonus in der Schweiz kaum vorkommt
- Spielerschutz und Verantwortung: Was die Regulierung dem Spieler abnimmt
- Boni und Freispiele: Was die zehn Casinos konkret anbieten
- Was der Willkommensbonus tatsächlich kostet
- Zahlungsmethoden: Was die Schweizer Casinos akzeptieren
- Besteuerung: Wann Gewinne steuerfrei sind
- Ausländische Casinos: Was die Sperrliste bedeutet
- Die zehn konzessionierten Online-Casinos im Vergleich
- Wie wir die Casinos bewerten
- Fazit: Das Angebot im Schweizer Markt
- Häufige Fragen
Was ein No Deposit Bonus in der Schweiz überhaupt ist
Ein No Deposit Bonus, im deutschen Sprachraum auch «Bonus ohne Einzahlung», verspricht Geld oder Freispiele, ohne dass die Spielerin oder der Spieler vorher eigenes Geld auf das Spielerkonto überweisen muss. In Märkten ohne Regulierung ist das ein gängiges Marketinginstrument, mit dem neue Konten angelockt werden. In Märkten mit strenger Aufsicht, etwa dem Vereinigten Königreich oder Malta, schreiben lizenzierte Anbieter solche Boni ebenfalls aus, allerdings unter konkreten Umsatzbedingungen, Auszahlungsgrenzen und Identitätsprüfungen.

Die Schweiz gehört zu den am stärksten regulierten Glücksspielmärkten Europas. Das Geldspielgesetz, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, erlaubt den Betrieb eines Online-Casinos nur als Erweiterung einer bestehenden Konzession für ein landbasiertes Casino. Ausländische Anbieter dürfen keine Schweizer Kunden bedienen. Das verändert die Dynamik bei Willkommensboni erheblich: Wer in einem konzessionierten Schweizer Online-Casino spielt, spielt bei einer Marke, die an ein physisches Haus in Baden, Luzern, Bern oder Meyrin gebunden ist. Die Werbung dieser Häuser zielt auf Bestandskunden und auf den Schutzrahmen des Sozialkonzepts, nicht auf den aggressiven Bonus-Wettlauf ausländischer Marken.
Die Realität in 2026: Keines der zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos schreibt aktuell einen klassischen No Deposit Bonus aus. Die Willkommenspakete, die diese Häuser anbieten, sind durchweg an eine erste Einzahlung gekoppelt. Wer mit «Bonus ohne Einzahlung» wirbt, gehört fast immer in eine der beiden anderen Kategorien: ein ausländisches Casino ohne Schweizer Lizenz oder ein Bonusprogramm, das mit dem Begriff spielt, ohne ihn tatsächlich einzulösen.
Rechtslage: Warum der No Deposit Bonus in der Schweiz kaum vorkommt
Die Schweizer Glücksspielgesetzgebung gehört zu den restriktivsten in Europa. Das Geldspielgesetz, kurz BGS, trat am 1. Januar 2019 in Kraft und regelt seither sowohl die landbasierten Spielbanken als auch die Online-Spielbanken sowie die Lotterien und Sportwetten. Die Aufsicht teilt sich zwischen zwei Bundesbehörden: Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, beaufsichtigt die Spielbanken und ihre Online-Erweiterungen. Die Gespa, ehemals Comlot, ist für Lotterien und Sportwetten zuständig.

Der entscheidende Punkt für den Online-Markt: Es gibt keine eigenständige Online-Lizenz. Wer in der Schweiz ein Online-Casino betreiben will, muss bereits ein landbasiertes Casino mit einer eidgenössischen Konzession führen. Die Online-Spielbank entsteht als Erweiterung dieser Konzession, nicht als eigenständiges Produkt. Mit Stand März 2026 listet die ESBK exakt zehn solcher Online-Erweiterungen. Jede dieser zehn Marken gehört zu einem bestimmten landbasierten Haus.
Diese Struktur hat zwei unmittelbare Folgen für Bonusangebote. Erstens: Die Werbung für Online-Casinos unterliegt Art. 74 BGS. Werbung darf weder aufdringlich noch irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten. Konkret bedeutet das: Aggressive Bonusversprechen, wie sie auf dem internationalen Markt üblich sind, sind in der Schweiz nicht zulässig. Zweitens: Da jeder Anbieter an ein landbasiertes Haus gebunden ist, fliessen Gewinne und Verluste in die Buchhaltung eines realen Casinos, das Sozialabgaben und Spielbankenabgaben entrichtet. Die Boni müssen aus diesem Rahmen finanzierbar bleiben.
Wer mit einem «No Deposit Bonus» aus einem Schweizer Online-Casino wirbt, bewegt sich am Rand dieser Werberegeln. Kein ESBK-konzessioniertes Haus schreibt aktuell einen solchen Bonus aus. Die Willkommensangebote, die wir im weiteren Verlauf dieses Vergleichs prüfen, sind Einzahlungsboni mit klaren Bedingungen. Wer ein vermeintliches No Deposit Angebot findet, sollte prüfen, ob die beworbene Marke überhaupt auf der ESBK-Liste steht. Ist sie es nicht, spielt man ohne Schweizer Schutz.
Spielerschutz und Verantwortung: Was die Regulierung dem Spieler abnimmt
Die Schweiz verfolgt beim Spielerschutz einen umfassenden Ansatz. Jedes konzessionierte Casino, ob landbasiert oder online, muss ein Sozialkonzept betreiben, das Prävention, Frühintervention und Hilfe bei problematischem Spielverhalten umfasst. Die praktischen Werkzeuge sind in allen zehn Online-Casinos ähnlich.
Identitätsprüfung
Anonymes Spiel ist in der Schweiz nicht möglich. Wer sich bei einem Online-Casino registriert, muss ein gültiges Ausweisdokument vorlegen, in der Regel Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis. Die Verifizierung erfolgt vor der ersten Auszahlung, häufig schon bei der Registrierung. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre verlangt Mycasino.ch beispielsweise eine Kopie eines amtlichen Ausweises, anhand derer die Sperre anschliessend in der gesamtschweizerischen Datenbank hinterlegt wird.
Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimiten
Spielerinnen und Spieler können eigene Grenzen setzen. Jackpots.ch erlaubt etwa ein wöchentliches Einzahlungslimit ab CHF 50.-, Mycasino.ch bietet Einzahlungs- und Verlustlimiten sowie eine Erinnerungsfunktion, die auf die Spielzeitdauer hinweist. Es existiert kein gesetzlicher Höchstbetrag für eine Einzahlung; die individuellen Limits sind frei wählbar, wobei die Casinos bei hohen Beträgen oder auffälligem Spielverhalten eine Überprüfung der finanziellen Verhältnisse verlangen können.
Spielsperre und Spielpausen
Die Spielsperre ist das wirksamste Instrument. Wer sich sperren lässt, wird in einer zentralen Datenbank erfasst und erhält keinen Zugang mehr zu konzessionierten Spielbanken, weder online noch landbasiert. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch das Fürstentum Liechtenstein ab. Eine Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Neben der harten Sperre bieten die Casinos zeitlich begrenzte Spielpausen an: Jackpots.ch erlaubt Pausen zwischen 15 Minuten und maximal sechs Monaten, die wahlweise für alle Angebote oder nur für einzelne Spielkategorien gelten.
Auszahlungen ausschliesslich auf eigene Konten
Eine weitere Sicherheitsmassnahme: Auszahlungen bei Jackpots.ch erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Auszahlungen auf Kreditkarten oder Revolut-Konten sind ausgeschlossen. Diese Regel verhindert, dass Gewinne an Dritte fliessen, und erleichtert die Nachvollziehbarkeit im Streitfall.
Boni und Freispiele: Was die zehn Casinos konkret anbieten
Keiner der zehn ESBK-konzessionierten Anbieter schreibt einen No Deposit Bonus aus. Die Willkommensangebote sind durchweg an eine erste Einzahlung gebunden. Die Bedingungen unterscheiden sich jedoch erheblich, insbesondere bei der Umsatzanforderung, der Gültigkeitsdauer und der Spielauswahl. Die folgende Übersicht fasst die zentralen Konditionen zusammen.
Jackpots.ch — Willkommenspaket über vier Einzahlungen
Jackpots.ch bietet Neukunden über die ersten vier Einzahlungen einen Gesamtbonus von bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freispiele. Die erste Einzahlung wird zu 100 Prozent bis maximal CHF 700.- verdoppelt. Die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.
Die Umsatzbedingung: 30-mal bei Spielautomaten, 300-mal bei Tischspielen. Die Frist beträgt einen Monat. Wer den Bonus annimmt, sollte genau wissen, dass Tischspiele den Umsatzfaktor um das Zehnfache erschweren. Wer den Bonusbetrag von CHF 700.- vor allem an Slots freispielen will, muss einen Umsatz von CHF 21’000.- erbringen, bevor eine Auszahlung möglich wird.
Das Spieleangebot umfasst über 2’500 Titel, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert.
Mycasino.ch — Einzahlungsbonus plus 200 Freispiele
Mycasino.ch verdoppelt die erste Einzahlung zu 100 Prozent bis maximal CHF 300.- und ergänzt das Paket mit 200 Freispielen. Die Aktivierung muss innerhalb von sieben Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag unterliegt einer 35-fachen Umsatzbedingung innerhalb von 30 Tagen.
Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Für Spielerinnen und Spieler, die Freispiele ohne eigene Einzahlung suchen, sind diese 200 Spins das, was der Schweizer Markt am ehesten bietet, allerdings als Bestandteil eines Einzahlungsbonus, nicht als eigenständiges No Deposit Angebot.
Das Spieleangebot umfasst über 3’000 Titel, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Das Casino erhebt weder für Ein- noch für Auszahlungen Gebühren, und Auszahlungen dauern in der Regel ein bis drei Werktage.
Weitere Anbieter
Die übrigen sieben Casinos veröffentlichen ihre Bonusbedingungen individuell und teilweise erst nach der Registrierung. Die Bonushöhe und der Umsatzfaktor bewegen sich in einem Rahmen, der mit den in den Abschnitten zu Jackpots.ch und Mycasino.ch genannten Anbietern vergleichbar ist. Wer ein bestimmtes Haus prüft, sollte die Bonusbedingungen direkt auf der Anbieter-Website lesen, da die Konditionen sich häufiger ändern als die Lizenz.
Was der Willkommensbonus tatsächlich kostet
Die Werbung verspricht einen Bonus von bis zu CHF 700.-. Die Realität ist ein Vielfaches an Umsatz. Am Beispiel von Jackpots.ch lässt sich das durchrechnen.
Wer den vollen Bonus von CHF 700.- mitnimmt und ausschliesslich an Spielautomaten spielt, muss einen Umsatz von 30 × 700 = CHF 21’000.- erbringen, bevor das Bonusgeld in echtes Geld umgewandelt werden kann. Bei Tischspielen, wo der Faktor 300 beträgt, sind es CHF 210’000.-, ein Betrag, der für die meisten Spielerinnen und Spieler unrealistisch ist.
Das wird erst dann wirklich teuer, wenn man den erwarteten Verlust hinzurechnet. Ein Spielautomat hat typischerweise einen RTP von etwa 95 Prozent, was einen Hausvorteil von rund 5 Prozent bedeutet. Bei einem Umsatz von CHF 21’000.- liegt der erwartete Verlust statistisch bei rund CHF 1’050.-, also deutlich über dem Bonus selbst. Die Faustregel: Wer einen Bonus annimmt, zahlt im Schnitt mehr, als der Bonus einbringt, sofern der Bonus vollständig durchgespielt wird.
Die Rechnung ändert sich, wenn das Spiel vor Ablauf der Frist abgebrochen wird. In diesem Fall verfällt der Bonusbetrag samt den damit erzielten Gewinnen. Wer also einen Bonus aktiviert, sollte die Frist im Blick behalten und realistisch einschätzen, ob der erforderliche Umsatz im Zeitrahmen zu leisten ist.
Zahlungsmethoden: Was die Schweizer Casinos akzeptieren
Die Zahlungsabwicklung in Schweizer Online-Casinos ist auf die lokale Infrastruktur zugeschnitten. Kryptowährungen werden nicht angeboten, Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf eigene Schweizer Bank- oder Postkonten. Die wichtigsten Methoden im Überblick.
| Anbieter | Mindesteinzahlung | Akzeptierte Methoden | Auszahlungsdauer |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | nicht spezifiziert | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard | Banküberweisung 1–2 Werktage |
| Casineo.ch | CHF 10.- | TWINT, Kreditkarten, PostFinance | nicht spezifiziert |
| Swisscasinos.ch | nicht spezifiziert | Visa, Mastercard, Diners Club, Discover, TWINT, Apple Pay, PostFinance inkl. E-Finance, paysafecard, Banküberweisung | nicht spezifiziert |
| Pasino.ch | CHF 10.- | TWINT, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung | Mindestauszahlung CHF 0.01 |
| Mycasino.ch | nicht spezifiziert | nicht spezifiziert | 1–3 Werktage; Mindestauszahlung CHF 10.- |
| 7melons | CHF 10.- | TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard | PostFinance-Höchstbetrag CHF 100’000.- |
| StarVegas.ch | CHF 10.- | Visa, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard | nicht spezifiziert |
| Swiss4win.ch | CHF 10.- | TWINT (ohne Zusatzgebühren) | sofortige Gutschrift |
| Casino777.ch | nicht spezifiziert | Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung (keine Einzahlungsgebühren) | nicht spezifiziert |
| Admiral.ch | nicht spezifiziert | Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, TWINT | nicht spezifiziert |
Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Anbietern bei CHF 10.-, was den Einstieg auch für Gelegenheitsspielerinnen und Gelegenheitsspieler offen hält. TWINT hat sich als bevorzugte Echtzeitmethode etabliert: Die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App, in der Regel ohne Zusatzgebühren. PostFinance ist insbesondere bei 7melons für hohe Beträge relevant, mit einem Höchstbetrag von CHF 100’000.- pro Transaktion.
Besteuerung: Wann Gewinne steuerfrei sind
Die Schweizer Steuergesetzgebung behandelt Gewinne aus konzessionierten Glücksspielen grosszügig. Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Lizenz sind bis zu einem Betrag von rund einer Million Franken steuerfrei. Der genaue Schwellenwert ist indexiert und liegt für 2026 bei etwa CHF 1’070’000.-. Über diesem Betrag fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an, geregelt in Art. 24 lit. ibis DBG.
Wer unter diesem Schwellenwert bleibt, muss den Gewinn nicht in der Steuererklärung deklarieren. Wer über dem Schwellenwert liegt, sollte sich an einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin wenden, da die Verrechnungssteuer zwar grundsätzlich rückforderbar ist, aber korrekt angemeldet werden muss.
Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Das ist ein weiterer Grund, warum der Schutz einer Schweizer Lizenz über den Spielerschutz hinaus auch steuerlich relevant ist.
Ausländische Casinos: Was die Sperrliste bedeutet
Die ESBK führt eine Liste der gesperrten ausländischen Anbieter. Diese Liste wird regelmässig aktualisiert und enthält Domains, die in der Schweiz nicht zugänglich sein sollen. Die Sperrung erfolgt technisch über eine DNS-Blockierung auf Anordnung der ESBK, gestützt auf Art. 86 BGS. Wer dennoch auf einer gesperrten Seite spielt, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
Die ESBK stellt klar, dass sich die strafrechtliche Verfolgung gegen den Betreiber richtet, nicht gegen die Spielerin oder den Spieler. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, tut dies jedoch ohne den Schutz des Schweizer Rechts: Es gibt keine Sozialkonzepte, keine Spielsperre, keine garantierte Auszahlung. Im Streitfall bleibt nur der Gang vor ein ausländisches Gericht, oft auf Zypern oder in Malta, mit den damit verbundenen Kosten und Risiken.
Die Sperrliste ist nicht abschliessend. Wer im Internet auf ein Casino-Angebot stösst, das nicht auf der ESBK-Liste der konzessionierten Häuser steht, sollte davon ausgehen, dass es sich um einen nicht bewilligten Anbieter handelt.
Die zehn konzessionierten Online-Casinos im Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt die zehn von der ESBK zugelassenen Online-Casinos, ihre landbasierten Mutterhäuser und das Datum der Online-Erweiterung.
| Casino | Landbasiertes Haus | Online seit |
|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 |
| StarVegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 |
Die Bandbreite der Starttermine zeigt, dass der Online-Markt in der Schweiz über mehrere Jahre gewachsen ist. Jackpots.ch gehört zu den Pionieren, Casineo.ch ist mit dem Datum 17.03.2026 die jüngste Erweiterung. Wer Wert auf eine etablierte Online-Plattform legt, findet bei den Häusern mit längerer Online-Geschichte tendenziell ausgereiftere Angebote; die Neuzugänge müssen sich hingegen noch am Markt bewähren.
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und eines der ersten Häuser, das 2019 die Online-Konzession erhielt. Das Angebot umfasst über 2’500 Spiele, ein Live-Casino von Evolution und Pragmatic Play sowie ein Willkommenspaket von bis zu CHF 2’200.- plus 200 Freispiele über die ersten vier Einzahlungen. Die Umsatzbedingung liegt bei 30-fach für Slots und 300-fach für Tischspiele.
Für wen lohnt sich Jackpots.ch? Für Spielerinnen und Spieler, die ein breites Spielangebot und einen strukturierten Bonus über mehrere Einzahlungen schätzen. Die hohe Umsatzanforderung bei Tischspielen disqualifiziert das Angebot für alle, die hauptsächlich Blackjack oder Roulette spielen wollen.
Mycasino.ch
Mycasino.ch gehört zum Grand Casino Luzern und ist ebenfalls seit 2019 online. Der Willkommensbonus ist mit 100 Prozent bis CHF 300.- plus 200 Freispiele moderater als bei Jackpots.ch, dafür aber mit einer 35-fachen Umsatzbedingung auch für Slots etwas strenger. Die 200 Freispiele sind ohne Umsatzbedingung, was sie zu einem der wenigen echten Mehrwerte im Schweizer Markt macht.
Über 3’000 Spiele und ein Live-Casino von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming machen das Angebot breit. Auszahlungen dauern ein bis drei Werktage, das Casino erhebt keine Gebühren. Für Gelegenheitsspielerinnen und Gelegenheitsspieler, die Freispiele schätzen und kein grosses Volumen spielen wollen, ist Mycasino.ch die solide Wahl.
7melons
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit September 2020 aktiv. Das Zahlungsportfolio umfasst TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard mit einer Mindesteinzahlung von CHF 10.-. Über PostFinance sind Einzahlungen bis CHF 100’000.- pro Transaktion möglich, was 7melons für High Roller interessant macht.
Pasino.ch
Pasino.ch gehört zum Casino Meyrin und ist seit November 2020 online. Die Zahlungsmethoden sind mit TWINT, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung besonders breit. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-, die Mindestauszahlung bei nur CHF 0.01, was kleine Auszahlungen ohne Wartezeit ermöglicht.
Swisscasinos.ch
Swisscasinos.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon und seit September 2019 aktiv. Das Haus unterstützt eine breite Palette an Kreditkarten, einschliesslich Diners Club und Discover, sowie TWINT, Apple Pay, PostFinance mit E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Für Reisende und Expats, die weniger verbreitete Karten nutzen, ist das ein Vorteil.
Swiss4win.ch
Swiss4win.ch gehört zum Casino Lugano und ist seit März 2021 online. Das Haus bewirbt TWINT-Einzahlungen ohne Zusatzgebühren und mit sofortiger Gutschrift ab CHF 10.-. Das Angebot ist auf das Wesentliche fokussiert und richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die unkomplizierte Ein- und Auszahlungen schätzen.
StarVegas.ch
StarVegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit Februar 2020 online. Das Zahlungsportfolio ist mit Aircash Abon ungewöhnlich breit und enthält zusätzlich Skrill und Neteller. Für Spielerinnen und Spieler, die E-Wallets nutzen, ist das ein relevanter Vorteil gegenüber Häusern, die nur auf lokale Zahlungsmittel setzen.
Casino777.ch
Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit September 2019 online. Das Haus erhebt keine Einzahlungsgebühren und akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung.
Admiral.ch
Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit Juli 2025 die zweitjüngste Erweiterung im Markt. Das Zahlungsportfolio umfasst Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT.
Casineo.ch
Casineo.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und mit Stand 17.03.2026 die jüngste Lizenz im Markt. Über die Höhe der Bonusangebote oder das Spieleportfolio lagen zum Prüfungszeitpunkt noch keine detaillierten Angaben vor.
Wie wir die Casinos bewerten
Die folgende Aufstellung zeigt, welche Kriterien für die Bewertung herangezogen wurden. Die Reihenfolge entspricht der Gewichtung im Vergleich.
Lizenz und Konzession
Jedes der zehn Casinos muss eine gültige ESBK-Erweiterung der landbasierten Konzession vorweisen können. Wir haben das Datum der Online-Erweiterung gegen die offizielle ESBK-Liste abgeglichen. Alle zehn Häuser erfüllen diese Voraussetzung.
Willkommensbonus und Umsatzbedingungen
Wir haben die Höhe des Willkommensbonus, den Umsatzfaktor für Slots und Tischspiele sowie die Gültigkeitsdauer gegenübergestellt. Die Bandbreite reicht von einem 30-fachen Umsatz bei Jackpots.ch bis zu einem 300-fachen Faktor bei Tischspielen desselben Anbieters.
Spielangebot und Live-Casino
Die Bandbreite reicht von 2’500 Spielen bei Jackpots.ch bis über 3’000 bei Mycasino.ch. Wir haben geprüft, welche Live-Casino-Studios die Software liefern.
Zahlungsmethoden und Auszahlungsdauer
Wir haben die akzeptierten Einzahlungsmethoden, die Mindestbeträge und die durchschnittliche Auszahlungsdauer aufgenommen. TWINT ist bei allen Anbietern verfügbar, bei einigen ohne Zusatzgebühren.
Spielerschutz und Sozialkonzept
Wir haben geprüft, ob Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimiten angeboten werden, ob Spielpausen und Spielsperren möglich sind und wie die Identitätsprüfung erfolgt.
Fazit: Das Angebot im Schweizer Markt
Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos bilden den legalen Markt in der Schweiz. Wer hier spielt, spielt unter dem Schutz des Geldspielgesetzes, mit einer Spielsperre, die im Notfall landesweit greift, und mit Gewinnen, die bis rund einer Million Franken steuerfrei sind. Das ist der Rahmen, den die Regulierung setzt.
Innerhalb dieses Rahmens unterscheiden sich die Häuser vor allem bei den Willkommensboni und den Zahlungsoptionen. Die Bonusstrukturen sind moderat im internationalen Vergleich, dafür mit klaren Bedingungen. Wer die Bedingungen genau liest, vermeidet böse Überraschungen bei der Auszahlung.
Der versprochene No Deposit Bonus existiert in diesem Markt nicht. Wer ein solches Angebot sieht, sollte prüfen, ob es von einem konzessionierten Anbieter stammt. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um ein nicht bewilligtes Casino, das auf der Sperrliste steht oder stehen sollte. Das Spielen dort erfolgt ohne Schweizer Schutz, mit steuerpflichtigen Gewinnen und ohne die Möglichkeit einer Spielsperre.
Die Wahl unter den zehn Anbietern ist letztlich eine Frage der persönlichen Prioritäten: Wer Freispiele ohne Umsatzbedingung sucht, findet sie bei Mycasino.ch. Wer ein breites Spielangebot und hohe Bonusbeträge schätzt, ist bei Jackpots.ch gut aufgehoben. Wer E-Wallets wie Skrill oder Neteller nutzt, findet diese Optionen bei Pasino.ch und StarVegas.ch.
Häufige Fragen
Ist ein No Deposit Bonus in Schweizer Online-Casinos legal?
Ja, aber keiner der zehn ESBK-konzessionierten Anbieter schreibt einen solchen Bonus aktuell aus. Die Willkommensangebote sind durchweg an eine erste Einzahlung gebunden. Wer ein No Deposit Angebot findet, sollte prüfen, ob die Marke auf der ESBK-Liste steht. Ist sie es nicht, spielt man ohne Schweizer Schutz.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Jedes lizenzierte Schweizer Online-Casino gehört zu einem landbasierten Haus mit eidgenössischer Konzession. Die ESBK führt eine öffentliche Liste aller zugelassenen Anbieter mit Datum der Online-Erweiterung. Wer auf dieser Liste steht, unterliegt der Schweizer Aufsicht und den Schutzregeln des BGS.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird in einer zentralen Datenbank hinterlegt und gilt für alle konzessionierten Spielbanken, online wie landbasiert. Seit Januar 2025 erstreckt sie sich auch auf Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, und nur, wenn der Grund für die Sperre entfällt.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus ESBK-konzessionierten Online-Casinos sind bis rund CHF 1’070’000.- steuerfrei. Über diesem Betrag fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Die ESBK führt eine Liste gesperrter Anbieter und ordnet DNS-Blockierungen an. Wer auf einer gesperrten Seite spielt, bewegt sich in einer Grauzone: Die strafrechtliche Verfolgung richtet sich gegen den Betreiber, nicht gegen die Spielerin oder den Spieler, aber es gibt keinen Schweizer Schutz im Streitfall.
Den vollständigen Überblick gibt unser Ratgeber zum Casino ohne Konto in der Schweiz.
Weiter geht es mit Bester Willkommensbonus im Online-Casino Schweiz.
